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Rauchverbot in Österreich !

oder, wie man ein gelungenes Gesetz völlig falsch auslegen kann. | rostfrei.org: Geschriebenes | 18.01.2009 - 19:00:00

Seite 1: Rauchverbot in Österreich

Die Politiker haben es beschlossen: In Österreich ist ab sofort Rauchverbot.
Und zwar überall dort, wo nicht geraucht wird. Oder jemand dran denkt eine zu rauchen.
Wir haben uns dieses fantastische Gesetz näher angesehen und versuchen es dem
Unwissenden etwas näher zu bringen:
Als Extra haben wir ALLE Grafiken die man zur Kennzeichnung seines Lokales bennötigt zusammengetragen. Und das war gar nicht einfach !

Dieses Gesetz  wurde wirklich mit Hirn, liebevoll gestaltet.
Alles ist klar strukturiert und somit auch vollstreckbar.
Alles sind rundum zufrieden:

Die Nichtraucher, weil sie nicht rauchen können, wo immer sie wollen und
die Raucher, weil sie rauchen können wo immer sie wollen.
Es mokiert sich auch kaum ein Raucher wenn ein Nichtraucher mal raucht.

Einige Kleingeister blicken sich trotz der klaren Richtlinien trotzdem nicht durch.
Sie wollten einfach nicht erkennen, was der Gesetzgeber erreichen wollte.
Der Sinn hinter so einem Gesetz ist es ja nicht zu strafen, man will die Menschen einfach zum Umdenken anregen.
Auch ist Flexibilität gefragt.
Und zwar nicht vom Raucher, vom Nichtraucher oder  vom Gastwirt oder Gewerbetreibenden, sondern einfach von
jedem.
Dieses Gesetz ist auch ein Prototyp seiner Art.
Es beinhaltet auch eine Art Memoryspiel. So soll der Spieltrieb von uns allen gesteigert oder wiederhergestellt werden.
Muss man sich doch etliche Schilder merken, die extra für dieses Tabakgesetz entworfen wurden.
Es wurden in mühsamer Kleinarbeit Aufkleber und Plaketten kreiert, die zu merken, einiges an Herausforderung bedeutet.
Die Hinweisschilder wurden, so ein Informant , momentan in einer leitenden Position (Dienstwagen Mercedes S-Klasse mit Leder ohne mobilen Aschenbecher)  von einem namhaften österreichischen Künstler gestaltet und haben dem Steuerzahler läppische 700.000 Euro gekostet.
Ein Schnäppchen.

Aufgrund dieses Erfolges warte der Mann nun auf  auf eine leitende Position (Dienstwagen, Mercedes S-Klasse, mit Leder und mobilem Aschenbecher),

im BMFRUNRUAA (Bundesministerium für Raucher und Nichtraucher und alle Anderen).
Dieses Ministerium soll 2012 seinen Arbeit aufnehmen.
Wie sie sehen haben wir TOP-Informanten.

Die Schilder selbst, sind trotz einfacher Grafik, selbst erklärend und ausdruckstark. Und sie entsprechen der Geiz ist Geil Mentalität, weil sie ja so billig waren, im Entwurf.
Wir haben hier alle dem Tabakgesetz entsprechenden Grafiken gesammelt und stellen sie hier zur Verfügung:

Hier wird gerauch.

Hier wird nicht geraucht !

Hier wird geraucht und nicht geraucht !

Hier wird geraucht oder eben nicht !

Hier wurde noch NIE geraucht !

Hier wurde noch nie nie geraucht !

Aber momentan nicht

Hier wird nicht mehr gewusst, ob geraucht wird oder nicht !

Raucher verpisst euch !

Nichtraucher verpisst euch !

Wir von rostfrei.org verstehen die Aufregung um dieses Gesetz nicht.
Die Schildchen bedeuten eine Bereicherung für das Auge und regen das Gehirn an.
Was mag wohl damit gemeint sein, fragt man sich und angeblich hat sich bereits eine Person bei Wetten Dass angemeldet, die
steif und fest behauptet:

.) Ich kann alle existierenen österreichischen Schilder die mit dem neuen Tabakgesetz zusammenhängen beim Namen nennen.

Das alleine hat bereits beim Redaktionsteam für Aufregung - weil fast unvorstellbar - gesorgt.
Aber die Person will das noch steigern, indem sie wirklich bis zur Sendung noch alle Ausnahmen des Rauchverbotes
auswendig lernen will.

Wir sind wirklich froh, dass sich der Gesetzgeber mal Gedanken gemacht hat, er hätte ja auch einfach nur sagen können:
.) der Wirt entscheidet ob geraucht wird oder nicht, meldet das der Behörde und dass wird dann kontrolliert.
Aber: Da fehlt doch jede Kreativität.
Immer wird alles reglementiert und gibt es dann ein Gesetz, dass eigentlich gleichbedeutend mit keinem Gesetz ist, regt sich auch
alles auf. 

Es regt sich bei militanten Nichtrauchern etwas Unmut.
Der Grund sind die läppischen 354.123 Anzeigen, die in den ersten Stunden nach in Kraft treten der Regelung bei diversen Ämtern eingelangt sind, deshalb wurde auch diese Abbildung ins Leben gerufen:

Nichtraucher und Raucher verpisst euch !

Manches Amt fühlt sich nicht zuständig. Eigentlich fühlt sich überhaupt kein Amt zuständig.  
Deshalb reagieren manche Nichtraucher und selbsternannte Nichtraucherpäpste mit .... GENAU... Anzeigen.

Sie schaffen es damit sogar in die Schlagzeilen:
Um sich so zu profilieren muss man natürlich auf die Mitarbeit der Raucher hoffen. Und wieder sieht man es, die Symbiose funktioniert.
Dieses Gesetz sorgt für gute Zusammenarbeit.

Und noch dazu lernt unser Staat endlich sparen. Es werden keine Beamtenheere bezahlt um zu kontrollieren, man baut ganz auf
die Mitbürger, die die Aufgabe erkannt haben und voller Begeisterung mitwirken. Fast könnte man meinen ihr Leben hat wieder einen Sinn, einen Inhalt, eine Aufgabe:

Den Chef der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher Rockenbauer ärgern Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz in der Gastronomie.
Er zeigt die Wirte an. 


Wie aus Insiderkreisen zu erfahren ist, beneiden uns die Deutschen um unser gelungenes Gesetz derartig, dass manche schon die österreichische Staatsbürgerschaft beantragt haben, oder zumindest in Österreich studieren wollen um eines zu erreichen: Anzeigen dürfen.

Zumindest ist damit zu rechnen, wenn man sieht, dass manch militanter Nichtraucher sich schon über eine Razzia freut und Gasthäuser wo Raucher verkehren als Sifferkneipen darstellt. 

Und wie man sieht haben nun manche eine Beschäftigung gefunden, die ihr Leben bereichert.
Womit wir wieder am Anfang wären: Endlich wurde ein Gesetz geschaffen, dass jeder Möglichkeit freien Raum lässt und die Leute beschäftigt,
zum Denken anregt, neue Farben und Muster in unser Leben bringt und für einen Dialog zwischen Rauchern und Nichtrauchern sorgt.

Und sei es nur ein freundliches:
"Heast Deppata do wird net graucht ! "
oder die freundliche Antwort des uneinsichtigen Rauchers:
"Geh in Oasch, du Trottl."

Aber ein Schild in dieser Serie stimmt mit Sicherheit:

Der Wirt raucht vor Wut !

 

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Name Text
Staatsbürger eMail

Jaja der Gesundheitsminister...

Hunde sollten auch ein Lokalverbot haben,darüber hat noch keiner nachgedacht!Da ich Nichtraucher bin aber keine Probleme mit Rauchern habe,finde ich die Hetzjagd entsetzlich.Wenn die Rauchgegner es schon so genau nehmen wollen,dann frage ich mal nach der Hygiene oder Lebensmittelgesetz ...Vorschriften...Hunde in Konditoreien,Speiselokalen das darf alles sein???Haben alle mit Lebensmittel zu tun,da sollte es auch ein Verbot geben!!!Wie so oft selbst erlebt,Hunde die im Lokal ihr Lackel machten oder die anderen Gäste belästigen.....oder dem Personel bei der Arbeit ein Hinderniss sein können....

Kommentar melden | 30.06.2010 - 21:26:51

Staatsbürger

Schade,daß es kein Gesetz gegen verblödete Politiker und Abgeordnete giebt und sich sämtliche Lokal,- und Betriebsbesitzer entmündigen lassen, zu willenlosen Bevormundeten.
Lt. Grundgesetz sind ja "Öffentliche Lokale und Einrichtungen" eine vom Staat, also aus öffentlichen - unseren Steuermitteln finanzierte Einrichtungen !
Arme Wirte

Kommentar melden | 08.04.2010 - 12:17:53

Wolfen Homepage

Gesetze

Wer dumme und schwachsinnige Gesetze plant oder in den Verkehr bringt oder wer dumme und schwachsinnige Gesetze anwendet wird mit Kellerfegen nicht unter 3 Stunden bestraft.

Kommentar melden | 30.01.2009 - 18:48:08

Martin eMail

schöne bilder der ralität

also in dieser form die bilder für die öffentliichkeit hergeben ist zwar sehr gewagt, sagt aber recht deutlich aus wie ihr zum rauchen steht. es ist deshalb sehr traurig, der trinker auf der straße darf weitermachen. wir sollen unser rauchen einschränken, und warum. es ist doch unsere gesundheit. also deshal macht mit diesen bildern richtig luft, sie gefallen mir sehr.

Kommentar melden | 27.01.2009 - 19:02:46

Max Bürger

der Staat - hat doch vor lauter langeweile nix besseres zu tuen - alls uns andauernd mit neuen gesetzten, das leben zu vermiesen - ich rauche nicht - jeder sollte denoch die freiheit haben - es tuen zu können -wann er es will und wo er will.

finde den artikel gelungen und er bringt es auf den punkt - die spinnen doch - die politiker

Max

Kommentar melden | 26.01.2009 - 11:44:01

Eine aus Bayern

RESPEKT!!!

Da sieht man mal wieder wie flexibel ein kleines Land wie Österreich sein kann. Da wünsch ich mir doch gleich wieder einmal Bayern von Deutschland frei. ;) = Zwinker Und wir könnten in schönster Co-Existenz miteinander leben.

Kommentar melden | 25.01.2009 - 08:49:50

Doge eMail

gewusst wo...!

Wir in Kärnten wissen ganz genau, wo nicht geraucht wird: in Italien und in Slowenien - aber nur dort!

Kommentar melden | 24.01.2009 - 07:57:27

Steffanie

Durchblick

In diesem Verordnungsdurcheinander habt ihr mir wieder den Durchblick verschafft! Danke!

Kommentar melden | 23.01.2009 - 10:49:07

Gastwirt

Das letzte Schild...

der Wirt raucht vor Wut, hab ich mir schon ausgedruckt und in mein Gasthaus gehängt. Passt auch zu diesem Schildbürgerstreit.

Kommentar melden | 22.01.2009 - 22:18:16

peterpan

das qualmt!!!

nicht schlecht hahahaha recht habt ihr - darauf rauche ich mir erstmal eine - macht weiter so!!!

Kommentar melden | 19.01.2009 - 18:07:23


 
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